Judentum

Synagoge: Zur Abhaltung eines (traditionell orthodoxen) jüdischen Gottesdienstes müssen mindestens zehn (hebr. minjan) erwachsene männliche Juden anwesend sein. Es gibt täglich drei Gebetszeiten. Männer und Frauen sitzen getrennt und tragen eine Kopfbedeckung. Der Gottesdienst kann von einem Rabbi, Kantor oder Gemeindemitglied geleitet werden. Der Rabbi ist kein Priester oder Mittler zwischen der Gemeinde und Gott, sondern ein Lehrer. Das Herzstück der Synagoge ist der (in Richtung des Tempelberges in Jerusalem ausgerichtete) Thora-Schrein mit den Rollen der 5 Bücher Mose. Die wöchentlichen Schriftlesungen erfolgen nach einem festen Jahresplan. Besonders festlich sind die Gottesdienste am Sabbat (Samstag, dem jüdischen Ruhetag) und an den Feiertagen.

Jüdische Stätten:
in Jerusalem: Die Westmauer (Kotel), oft auch Klagemauer genannt, ist der letzte Überrest
der Umfassungsmauer des Zweiten Tempels; der Tempelberg;
 
in Hebron: Grab der Rachel; Grab der Erzväter in der Höhle Machpela;
 
in Tiberias: Grab des Maimonides (Rambam); in Meron: Grab des Rabbi Simon Bar Yohai
und viele andere.


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